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	<title>Kommentare zu Hartwig Schmidt - Berliner Philosoph</title>
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	<description>Blog - Über mich - Publikationen</description>
	<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 15:32:02 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Kommentare von Philipp Krüger zu Rückfall in die Prämoderne</title>
		<link>http://hartwigschmidt.name/2010/06/29/ruckfall-in-die-pramoderne.html#comment-4148</link>
		<dc:creator>Philipp Krüger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 09:54:48 +0000</pubDate>
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		<description>Werter Herr Schmidt!

Ein (Gesellschafts-)Vertrag wird geschlossen. Der Staat erhält das Gewaltmonopol, der Bürger die Garantie, sein (ökonomisches) Treiben im Rahmen von Recht und Gesetz in Sicherheit abwickeln zu können. 
Dies ist eins der Merkmale moderner Gesellschaften.

These Nummer 1: 
In einem Land, in dem Jahrzehnte Rassendiskriminierung herrschte, d.h. das Gewaltmonopol des Staates zur Wahrung von Unrecht per Gesetz mobilisiert wurde, in dem auch heute noch Polizeiwillkür in Wildwestsheriffmanier verübt wird und in dem der armselige Hispanic vor dem Gesetzt weniger zählt als der wohlhabende, in einem solchen Staat stellt das gestärkte “Recht des Volkes auf den Besitz und das Tragen von Waffen” meines Erachtens keinen Rückfall in die Vormoderne dar. Vielmehr ist es, ebenso wie die beschriebenen Zustände selbst, Beweis dafür, dass dem Land bis heute der Schritt in die Moderne noch gar nicht gelungen ist. 

These Nummer 2:
In einem Land, in dem das “Recht des Volkes auf den Besitz und das Tragen von Waffen” beton wird, zeigt sich ein Misstrauen gegenüber dem eigenen (Gesellschafts-)Vertrag. Der Staat besitzt zwar das Gewaltmonopol, aber – sicher ist sicher – das Volk bleibt bewaffnet, denn es ist auf der Hut. Damit fehlt dem Vertrag sein Fundament: Vertrauen. Der Schritt in die Moderne aber, ist ohne Vertrauen nicht denkbar. Der Pionier, getragen von der Hoffnung auf eine bessere, neuartige Zukunft, ist geradewegs durch eine Art Übervertrauen in seinen neuen Weg gekennzeichnet. Er lässt vom Alten, Verkrusteten, Überkommenen los und öffnet sich dem Neuen. Wo dieses Element des Loslassens im Vertrauen auf gesellschaftlicher Ebene fehlt, muss dem betreffenden Land attestiert werden (Ihr Beispiel ansprechend), dass es irgendwo zwischen Vormoderne und Moderne stehengeblieben ist.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und erholsame Ferien.
P. Krüger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Werter Herr Schmidt!</p>
<p>Ein (Gesellschafts-)Vertrag wird geschlossen. Der Staat erhält das Gewaltmonopol, der Bürger die Garantie, sein (ökonomisches) Treiben im Rahmen von Recht und Gesetz in Sicherheit abwickeln zu können.<br />
Dies ist eins der Merkmale moderner Gesellschaften.</p>
<p>These Nummer 1:<br />
In einem Land, in dem Jahrzehnte Rassendiskriminierung herrschte, d.h. das Gewaltmonopol des Staates zur Wahrung von Unrecht per Gesetz mobilisiert wurde, in dem auch heute noch Polizeiwillkür in Wildwestsheriffmanier verübt wird und in dem der armselige Hispanic vor dem Gesetzt weniger zählt als der wohlhabende, in einem solchen Staat stellt das gestärkte “Recht des Volkes auf den Besitz und das Tragen von Waffen” meines Erachtens keinen Rückfall in die Vormoderne dar. Vielmehr ist es, ebenso wie die beschriebenen Zustände selbst, Beweis dafür, dass dem Land bis heute der Schritt in die Moderne noch gar nicht gelungen ist. </p>
<p>These Nummer 2:<br />
In einem Land, in dem das “Recht des Volkes auf den Besitz und das Tragen von Waffen” beton wird, zeigt sich ein Misstrauen gegenüber dem eigenen (Gesellschafts-)Vertrag. Der Staat besitzt zwar das Gewaltmonopol, aber – sicher ist sicher – das Volk bleibt bewaffnet, denn es ist auf der Hut. Damit fehlt dem Vertrag sein Fundament: Vertrauen. Der Schritt in die Moderne aber, ist ohne Vertrauen nicht denkbar. Der Pionier, getragen von der Hoffnung auf eine bessere, neuartige Zukunft, ist geradewegs durch eine Art Übervertrauen in seinen neuen Weg gekennzeichnet. Er lässt vom Alten, Verkrusteten, Überkommenen los und öffnet sich dem Neuen. Wo dieses Element des Loslassens im Vertrauen auf gesellschaftlicher Ebene fehlt, muss dem betreffenden Land attestiert werden (Ihr Beispiel ansprechend), dass es irgendwo zwischen Vormoderne und Moderne stehengeblieben ist.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und erholsame Ferien.<br />
P. Krüger</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Philipp Krüger zu Ein Ausbund an Intoleranz</title>
		<link>http://hartwigschmidt.name/2009/04/24/ein-ausbund-an-intoleranz.html#comment-3499</link>
		<dc:creator>Philipp Krüger</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 May 2010 00:04:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://hartwigschmidt.name/?p=639#comment-3499</guid>
		<description>ERGÄNZUNG:
"Werte brauchen Gott" meint meines Erachtens nicht, ohne Gott seien keine Werte. Vielmehr ist der Kontext berührt, der durchschimmert, wenn man sagt: „Ein Kind braucht seine Mutter."
Gemeint ist also: Werte brauchen Gott, um legitimiert, um verbindlich zu sein, nicht aber, um überhaupt zu sein. Aus dem Satz "Werte brauchen Gott", spricht deshalb auch weniger Intoleranz denn Angst.


Sehr geehrter Herr Krüger,
Ihre Deutung des Doppelsinns von "die Wertlosen" (im ersten Teil der Kommentierung) trifft ein echtes Phänomen und gibt zu denken.
Wohlan, gemeint sei: "Werte brauchen Gott, um legitimiert, um verbindlich zu sein, nicht aber, um überhaupt zu sein." Und wenn das gemeint ist bzw. weil das gemeint sein kann, sollte die strittige Formel nicht als intollerant abqualifiziert werden. Für Wittgenstein etwa ließe sich leicht zeigen, daß er derlei im Sinne hatte, als er sich für religiös gesetzte Werte und gegen von Menschen selbst begründete Werte entschied. Das Begründen von Werten  würde zum endlosen Hinterfragen und Begründen von Begründungen ausufern.
Es gibt nun aber nicht nur das Gemeinte, das, was ein Satz meint und meinen soll, es gibt auch die Implikationen eines Satzes, das, was ein Satz - möglicherweise sogar gegen das Gemeinte -  alles stillschweigend impliziert. Und wie steht es um die Implikationen im strittigen Fall? Wenn Wertsetzungen es ohne göttlichen Befehl nicht zur Legitimität und Verbindlichkeit bringen, impliziert das dann nicht, diese Werte seien illegitime und unverbindlich flatterhafte? Und unterstellt das wiederum  diese Wertorientierungen nicht als eigentlich wertlose? Und als was werden Menschen unterstellt, die sich quasi wertlosen Werten verschreiben? 

Mit besten Grüßen
Hartwig Schmidt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ERGÄNZUNG:<br />
&#8220;Werte brauchen Gott&#8221; meint meines Erachtens nicht, ohne Gott seien keine Werte. Vielmehr ist der Kontext berührt, der durchschimmert, wenn man sagt: „Ein Kind braucht seine Mutter.&#8221;<br />
Gemeint ist also: Werte brauchen Gott, um legitimiert, um verbindlich zu sein, nicht aber, um überhaupt zu sein. Aus dem Satz &#8220;Werte brauchen Gott&#8221;, spricht deshalb auch weniger Intoleranz denn Angst.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Krüger,<br />
Ihre Deutung des Doppelsinns von &#8220;die Wertlosen&#8221; (im ersten Teil der Kommentierung) trifft ein echtes Phänomen und gibt zu denken.<br />
Wohlan, gemeint sei: &#8220;Werte brauchen Gott, um legitimiert, um verbindlich zu sein, nicht aber, um überhaupt zu sein.&#8221; Und wenn das gemeint ist bzw. weil das gemeint sein kann, sollte die strittige Formel nicht als intollerant abqualifiziert werden. Für Wittgenstein etwa ließe sich leicht zeigen, daß er derlei im Sinne hatte, als er sich für religiös gesetzte Werte und gegen von Menschen selbst begründete Werte entschied. Das Begründen von Werten  würde zum endlosen Hinterfragen und Begründen von Begründungen ausufern.<br />
Es gibt nun aber nicht nur das Gemeinte, das, was ein Satz meint und meinen soll, es gibt auch die Implikationen eines Satzes, das, was ein Satz - möglicherweise sogar gegen das Gemeinte -  alles stillschweigend impliziert. Und wie steht es um die Implikationen im strittigen Fall? Wenn Wertsetzungen es ohne göttlichen Befehl nicht zur Legitimität und Verbindlichkeit bringen, impliziert das dann nicht, diese Werte seien illegitime und unverbindlich flatterhafte? Und unterstellt das wiederum  diese Wertorientierungen nicht als eigentlich wertlose? Und als was werden Menschen unterstellt, die sich quasi wertlosen Werten verschreiben? </p>
<p>Mit besten Grüßen<br />
Hartwig Schmidt</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Philipp Krüger zu Ein Ausbund an Intoleranz</title>
		<link>http://hartwigschmidt.name/2009/04/24/ein-ausbund-an-intoleranz.html#comment-3497</link>
		<dc:creator>Philipp Krüger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 May 2010 23:38:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://hartwigschmidt.name/?p=639#comment-3497</guid>
		<description>Werter Herr Schmidt!

„Die Gottlosen sind die wertlosen.“ Ich stimme Ihnen in dieser Schlussfolgerung aufgrund des Slogans „Werte brauchen Gott“ zu, allerdings nicht mit der Konsequenz Ihrer Wertung, dies sei der derzeit intoleranteste Satz im Berliner Zeitgeist. Lassen Sie mich meine differierende Position erklären und mich hierzu auf Günther Anders, einem von Adorno in Frankfurt abgelehnten Philosoph, beziehen.

Werte brauchen Gott, könnte laut Anders wie folgt interpretiert werden:
nämlich, dass in einer Welt ohne Gott, unsere „´moralischen´ und  ´unmoralischen´ Handlungen selbst, ob wir es wollen oder nicht, wurzellos im Ozean des moralisch indifferenten Seins herumtreiben, gewissermaßen als ´metaphysische Schnittblumen´, die außer uns Menschen nichts und niemanden etwas angehen, und über deren Folgenlosigkeit wir uns nicht die mindesten Illusionen machen dürfen“ (Anders „Antiquiertheit des Menschen I“, S. 46). 
Und Anders weiter: „Die Aufgabe, die Welt, die noch am Vorabend einen ausschließlich religiösen Sinn gehabt hatte, am nächsten Morgen als eine Angelegenheit der Physik zu akzeptieren; und an Gottes, Christi und der Heiligen Stelle ein Gesetz ohne Gesetzgeber, also ein unsanktioniertes, einfach nur da-seiendes, sinnlos, wenn auch noch so ´eisern´ herumschwebendes Gesetz, nämlich das `Naturgesetz´ anzuerkennen – diese Zumutung, die die geschichtliche Konstellation an den damaligen Menschen stellte, war einfach nicht zu bewältigen. Um so weniger, als dieses Gesetz ja ausschließlich das Seiende determinierte, dieses aber durch und durch; während es sich über Gesolltes (da es derartiges als auffindbar Seiendes ja nicht gab) total ausschwieg, kurz: weil nun plötzlich alles als Eines, nämlich ´Natur´ war“(ebd., S. 300f.). Und in dieser Formel, „alles ist Eines“, enthüllt sich letztlich das wahre Gesicht der Naturwissenschaften. Man horche, so rät Anders, gut in diese Formel hinein, denn „sie […] enthüllt das Wesen des Nihilismus. Sie ist eine ‚Janus-Formel‘: sie besagt ein Doppeltes: Einerseits eben: ‚Alles ist einer Art: nämlich von der Art der Natur‘ […]. Andererseits aber besagt sie, da sie eben nur Gesetze des Seienden kennt: ‚Es gibt nichts Gesolltes; alles ist egal; alles ist erlaubt.‘ Und stellt damit die Grundformel des radikalen und programmatischen Amoralismus dar.“ 
Mit anderen Worten: Die Naturwissenschaften, die Gott verneinen, müssen sich aus diesem Grunde über Gesolltes ausschweigen. Die Frage nach der Moral, nach Gut und Böse, wird bei ihnen ausgeklammert. Moralische Werte benötigen Gott. Denn ohne ihn bleibt Gesolltes beliebig. 

In diesem Sinne könnte man den Satz: „Die Gottlosen sind die wertlosen“ auch wie folgt interpretieren: „Die Gottlosen sind die Wert-losen.“ Einmal in dem Sinne, dass sie los-gelöst von gottgegebenen Werten und damit einhergehend in ihrer Wertfindung frei sind (hier könnte KANTs kategorischer Imperativ ins Spiel kommen). Oder in dem Sinne, dass ihre Werte lose, also Gott-ungebunden, sind. 
In diesem Kontext glaube ich, lässt sich auch der viel zitierte Werteverfall neu bewerten. Es handelt sich bei ihm meiner Meinung nach weniger um einen Verfall von Werten, als vielmehr um eine Wertebeliebigkeit aufgrund eines Werte-Zerfalls. Wo die zusammenhaltende Kraft Gottes (oder einer Ideologie, oder einer transzendent ausgerichteten Religionsphilosophie/ Bsp. Buddhismus) nachlässt, zerfallen Wertesysteme in ihre Einzelteile. Beliebig, weil nur auf sich gestellt, greift der (ungläubige) Mensch nach diesen Einzelteilen. Es sei abschließend die Frage erlaubt: Wer mag dieses Entstehen eines Pluralismus, entgegen Dogmatismen, eigentlich bedauern? Antwort: Die Kirche tut´s.

Liebe Grüße,
P. Krüger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Werter Herr Schmidt!</p>
<p>„Die Gottlosen sind die wertlosen.“ Ich stimme Ihnen in dieser Schlussfolgerung aufgrund des Slogans „Werte brauchen Gott“ zu, allerdings nicht mit der Konsequenz Ihrer Wertung, dies sei der derzeit intoleranteste Satz im Berliner Zeitgeist. Lassen Sie mich meine differierende Position erklären und mich hierzu auf Günther Anders, einem von Adorno in Frankfurt abgelehnten Philosoph, beziehen.</p>
<p>Werte brauchen Gott, könnte laut Anders wie folgt interpretiert werden:<br />
nämlich, dass in einer Welt ohne Gott, unsere „´moralischen´ und  ´unmoralischen´ Handlungen selbst, ob wir es wollen oder nicht, wurzellos im Ozean des moralisch indifferenten Seins herumtreiben, gewissermaßen als ´metaphysische Schnittblumen´, die außer uns Menschen nichts und niemanden etwas angehen, und über deren Folgenlosigkeit wir uns nicht die mindesten Illusionen machen dürfen“ (Anders „Antiquiertheit des Menschen I“, S. 46).<br />
Und Anders weiter: „Die Aufgabe, die Welt, die noch am Vorabend einen ausschließlich religiösen Sinn gehabt hatte, am nächsten Morgen als eine Angelegenheit der Physik zu akzeptieren; und an Gottes, Christi und der Heiligen Stelle ein Gesetz ohne Gesetzgeber, also ein unsanktioniertes, einfach nur da-seiendes, sinnlos, wenn auch noch so ´eisern´ herumschwebendes Gesetz, nämlich das `Naturgesetz´ anzuerkennen – diese Zumutung, die die geschichtliche Konstellation an den damaligen Menschen stellte, war einfach nicht zu bewältigen. Um so weniger, als dieses Gesetz ja ausschließlich das Seiende determinierte, dieses aber durch und durch; während es sich über Gesolltes (da es derartiges als auffindbar Seiendes ja nicht gab) total ausschwieg, kurz: weil nun plötzlich alles als Eines, nämlich ´Natur´ war“(ebd., S. 300f.). Und in dieser Formel, „alles ist Eines“, enthüllt sich letztlich das wahre Gesicht der Naturwissenschaften. Man horche, so rät Anders, gut in diese Formel hinein, denn „sie […] enthüllt das Wesen des Nihilismus. Sie ist eine ‚Janus-Formel‘: sie besagt ein Doppeltes: Einerseits eben: ‚Alles ist einer Art: nämlich von der Art der Natur‘ […]. Andererseits aber besagt sie, da sie eben nur Gesetze des Seienden kennt: ‚Es gibt nichts Gesolltes; alles ist egal; alles ist erlaubt.‘ Und stellt damit die Grundformel des radikalen und programmatischen Amoralismus dar.“<br />
Mit anderen Worten: Die Naturwissenschaften, die Gott verneinen, müssen sich aus diesem Grunde über Gesolltes ausschweigen. Die Frage nach der Moral, nach Gut und Böse, wird bei ihnen ausgeklammert. Moralische Werte benötigen Gott. Denn ohne ihn bleibt Gesolltes beliebig. </p>
<p>In diesem Sinne könnte man den Satz: „Die Gottlosen sind die wertlosen“ auch wie folgt interpretieren: „Die Gottlosen sind die Wert-losen.“ Einmal in dem Sinne, dass sie los-gelöst von gottgegebenen Werten und damit einhergehend in ihrer Wertfindung frei sind (hier könnte KANTs kategorischer Imperativ ins Spiel kommen). Oder in dem Sinne, dass ihre Werte lose, also Gott-ungebunden, sind.<br />
In diesem Kontext glaube ich, lässt sich auch der viel zitierte Werteverfall neu bewerten. Es handelt sich bei ihm meiner Meinung nach weniger um einen Verfall von Werten, als vielmehr um eine Wertebeliebigkeit aufgrund eines Werte-Zerfalls. Wo die zusammenhaltende Kraft Gottes (oder einer Ideologie, oder einer transzendent ausgerichteten Religionsphilosophie/ Bsp. Buddhismus) nachlässt, zerfallen Wertesysteme in ihre Einzelteile. Beliebig, weil nur auf sich gestellt, greift der (ungläubige) Mensch nach diesen Einzelteilen. Es sei abschließend die Frage erlaubt: Wer mag dieses Entstehen eines Pluralismus, entgegen Dogmatismen, eigentlich bedauern? Antwort: Die Kirche tut´s.</p>
<p>Liebe Grüße,<br />
P. Krüger</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Hartwig Schmidt zu Pro Vitalismus</title>
		<link>http://hartwigschmidt.name/2009/09/20/pro-vitalismus.html#comment-3443</link>
		<dc:creator>Hartwig Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 22:56:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://hartwigschmidt.name/?p=712#comment-3443</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Krüger,
Aristoteles würde Ihnen vermutlich Recht geben, zumindest weitgehend. Nach Aristoteles finden wir in manifesten Materien stets und überall jeweils bestimmte Formen verwirklicht. Und da Aristoteles beim Begriff der Form noch den platonischen Begriff der Idee im Hinterkopf hat, muß das Formieren jeglicher Materie als Materialisierung eines Ideellen erscheinen. So währt dann noch bis Hegel die Rede, die Form würde sich materialisieren, was sie ja als etwas Ideelles oder sonstwie Geistiges unterstellt.
Unter dieser Voraussetzung sind auch die atomaren und molekularen Materien von der Materialisierung eines Geistigen erfaßt, und es gibt nicht die geringste Möglichkeit, mit dem Begriff der Materialisierung irgend etwas gegen jene Materien abzuheben. 
Ich teile diese Voraussetzung nicht. Nach meiner Auffassung liegen die Dinge vielmehr so: 
1.	Die (atomaren und molekularen) Materien – bis hin zu den gewaltigen Himmelskörpern –  sind Substanzen, ihre Formen sind Akzidenzen. 
2.	Statt daß Materien von Formen formiert würden, formieren sie einander.
3.	Die Form jeder Materie ist  eine jeweilige Ausformung von Materialität. Mithin ist jede Form  von Materie materiell und nur materiell. Keine Materie ist als solche eine Materialisierung. Pointierter gesagt, die sogenannte Materialisation (das Eintreten  von Materien) ist keine Materialisierung (keine Verwirklichung eines Geistes).
4.	Dies vorausgesetzt, ist es durchaus möglich, mit dem Begriff der Materialisierung irgend etwas gegen  (atomare und molekulare) Materie abzuheben. 
5.	Geist tritt urtümlich  im Universum als spiritueller, noch nicht mentaler Geist ein. Den spirituellen Geist kennen wir heute lediglich als sogenannten „Geist der Gene“. 
6.	Allein Geist kann materialisiert werden. Alle Materialisierung ist die eines Geistigen.
7.	Die Materialisierung jenes spirituellen Geistes eignet dem Vitalen. 
8.	Diese Materialisierung geschieht an (atomaren und molekularen) Materien und führt zu Materiaturen. Gewebe, Fleisch, Leiblichkeit machen Materiatur aus, statt Materie. Jene Materialisierung besteht nicht mehr in einer Veränderung von Materien, die bloß zu einer veränderten Form von Materie führt, sie besteht in einer Verwandlung von Materien in Materiatur. 
9.	Bestimmte Lebewesen kennen nicht nur den spirituellen Geist, sie haben mentalen Geist. Zusammen mit dem mentalen Geist wird   eine neue Materialisierung möglich. Die künstliche, kunstvolle, artifizielle Materialisierung, Sie verwirklicht mentalen Geist an Materien und Materiaturen und führt zu Artefakten. 

Alles Gute wünscht 
Hartwig Schmidt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Krüger,<br />
Aristoteles würde Ihnen vermutlich Recht geben, zumindest weitgehend. Nach Aristoteles finden wir in manifesten Materien stets und überall jeweils bestimmte Formen verwirklicht. Und da Aristoteles beim Begriff der Form noch den platonischen Begriff der Idee im Hinterkopf hat, muß das Formieren jeglicher Materie als Materialisierung eines Ideellen erscheinen. So währt dann noch bis Hegel die Rede, die Form würde sich materialisieren, was sie ja als etwas Ideelles oder sonstwie Geistiges unterstellt.<br />
Unter dieser Voraussetzung sind auch die atomaren und molekularen Materien von der Materialisierung eines Geistigen erfaßt, und es gibt nicht die geringste Möglichkeit, mit dem Begriff der Materialisierung irgend etwas gegen jene Materien abzuheben.<br />
Ich teile diese Voraussetzung nicht. Nach meiner Auffassung liegen die Dinge vielmehr so:<br />
1.	Die (atomaren und molekularen) Materien – bis hin zu den gewaltigen Himmelskörpern –  sind Substanzen, ihre Formen sind Akzidenzen.<br />
2.	Statt daß Materien von Formen formiert würden, formieren sie einander.<br />
3.	Die Form jeder Materie ist  eine jeweilige Ausformung von Materialität. Mithin ist jede Form  von Materie materiell und nur materiell. Keine Materie ist als solche eine Materialisierung. Pointierter gesagt, die sogenannte Materialisation (das Eintreten  von Materien) ist keine Materialisierung (keine Verwirklichung eines Geistes).<br />
4.	Dies vorausgesetzt, ist es durchaus möglich, mit dem Begriff der Materialisierung irgend etwas gegen  (atomare und molekulare) Materie abzuheben.<br />
5.	Geist tritt urtümlich  im Universum als spiritueller, noch nicht mentaler Geist ein. Den spirituellen Geist kennen wir heute lediglich als sogenannten „Geist der Gene“.<br />
6.	Allein Geist kann materialisiert werden. Alle Materialisierung ist die eines Geistigen.<br />
7.	Die Materialisierung jenes spirituellen Geistes eignet dem Vitalen.<br />
8.	Diese Materialisierung geschieht an (atomaren und molekularen) Materien und führt zu Materiaturen. Gewebe, Fleisch, Leiblichkeit machen Materiatur aus, statt Materie. Jene Materialisierung besteht nicht mehr in einer Veränderung von Materien, die bloß zu einer veränderten Form von Materie führt, sie besteht in einer Verwandlung von Materien in Materiatur.<br />
9.	Bestimmte Lebewesen kennen nicht nur den spirituellen Geist, sie haben mentalen Geist. Zusammen mit dem mentalen Geist wird   eine neue Materialisierung möglich. Die künstliche, kunstvolle, artifizielle Materialisierung, Sie verwirklicht mentalen Geist an Materien und Materiaturen und führt zu Artefakten. </p>
<p>Alles Gute wünscht<br />
Hartwig Schmidt</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Philipp Krüger zu Pro Vitalismus</title>
		<link>http://hartwigschmidt.name/2009/09/20/pro-vitalismus.html#comment-3319</link>
		<dc:creator>Philipp Krüger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 May 2010 14:36:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://hartwigschmidt.name/?p=712#comment-3319</guid>
		<description>Werter Herr Schmidt,

vorausgesetzt, man läse Ihren Beitrag "Figur des Lebens" nicht und hielte sich nur an den Worten des vorliegenden fest, was bliebe als Essenz haften? 

Dem Leben liegt eine eigentümliche Lebenskraft inne (vitalitas), die in einer vollführten oder sich vollführenden Materialisierung zum Ausdruck kommt. So macht jede Zelle, jeder Organismus, jedes Lebewesen eine Materialisierung aus, d.h. "die Verwirklichung einer sogenannten genetischen Information, die Realisierung einer Idee in Materien."  
"Die Realisierung einer Idee in Materien"? Trifft dieser Punkt nicht auch auf Nicht-Vitales zu? Realisiert sich beispielsweise in einer Basaltsäule, mit ihrer wunderschönen hexagonalen Struktur, nicht ebenso die Idee von Etwas? Schöpft sich diese vollendete Form der Materialisierung nicht ebenso wie jede Zelle auch aus Materie, der sie stets bedarf, ohne in ihr jedoch gänzlich aufzugehen? Wenn dem so wäre, taugt die "Realisierung einer Idee in Materie" nicht als Kriterium für Vitales, es sei denn, sie wird um den Aspekt der genetischen Information ergänzt. Dann aber bliebe zu fragen, ob dieser Aspekt nicht der alles entscheidende ist? Wäre er es, was wäre die Essenz Ihrer Worte? Genetischer Reduktionismus?  In diesem Sinne empfinde ich den von Ihnen – im Beitrag „Figur des Lebens“ - ins Spiel gebrachte Begriff des Luxurierens treffender, um den Unterschied zwischen Vitalem und Nichtvitalem zu skizzieren.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.
P. Krüger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Werter Herr Schmidt,</p>
<p>vorausgesetzt, man läse Ihren Beitrag &#8220;Figur des Lebens&#8221; nicht und hielte sich nur an den Worten des vorliegenden fest, was bliebe als Essenz haften? </p>
<p>Dem Leben liegt eine eigentümliche Lebenskraft inne (vitalitas), die in einer vollführten oder sich vollführenden Materialisierung zum Ausdruck kommt. So macht jede Zelle, jeder Organismus, jedes Lebewesen eine Materialisierung aus, d.h. &#8220;die Verwirklichung einer sogenannten genetischen Information, die Realisierung einer Idee in Materien.&#8221;<br />
&#8220;Die Realisierung einer Idee in Materien&#8221;? Trifft dieser Punkt nicht auch auf Nicht-Vitales zu? Realisiert sich beispielsweise in einer Basaltsäule, mit ihrer wunderschönen hexagonalen Struktur, nicht ebenso die Idee von Etwas? Schöpft sich diese vollendete Form der Materialisierung nicht ebenso wie jede Zelle auch aus Materie, der sie stets bedarf, ohne in ihr jedoch gänzlich aufzugehen? Wenn dem so wäre, taugt die &#8220;Realisierung einer Idee in Materie&#8221; nicht als Kriterium für Vitales, es sei denn, sie wird um den Aspekt der genetischen Information ergänzt. Dann aber bliebe zu fragen, ob dieser Aspekt nicht der alles entscheidende ist? Wäre er es, was wäre die Essenz Ihrer Worte? Genetischer Reduktionismus?  In diesem Sinne empfinde ich den von Ihnen – im Beitrag „Figur des Lebens“ - ins Spiel gebrachte Begriff des Luxurierens treffender, um den Unterschied zwischen Vitalem und Nichtvitalem zu skizzieren.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.<br />
P. Krüger</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Philipp Krüger zu Die Figur des Lebens</title>
		<link>http://hartwigschmidt.name/2009/09/30/die-figur-des-lebens.html#comment-2997</link>
		<dc:creator>Philipp Krüger</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 18:55:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://hartwigschmidt.name/?p=724#comment-2997</guid>
		<description>Werter Herr Schmidt, 
mit großem Interesse verfolge ich die Beiträge Ihres Blogs, die ich sehr anregend finde. Aus einer Anregung entstanden - gleichwohl in eine andere Richtung als Ihr Beitrag zielend - ist folgender Gedankensplitter:
Könnte man den Menschen - in Analogie zu dem von Ihnen dargestellten Begriff des Luxurierens - als luxuriertes Tier bezeichnen? Der Mensch, evolutiv in einer Linie mit dem Tier, geht gleichwohl mit seinem Erscheinen über das Tiersein hinaus. Er entwächst dem Tiersein kraft Fülle und Überfülle. In einer über Anderes und Fremdes ausholenden Weise, auf Kosten seiner Umwelt, macht er sich diese zu eigen und wird erst dadurch zu dem was er ist - ein Mensch. 
Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.
P. Krüger

Lieber Philipp Krüger, 
das ist ein bündiger und meines Erachtens richtiger Gedanke. Nicht umsonst nennt Nietzsche gelegentlich den Menschen den "Überaffen". 
Auch Ihnen: einen schönen Tag.
Hartwig Schmidt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Werter Herr Schmidt,<br />
mit großem Interesse verfolge ich die Beiträge Ihres Blogs, die ich sehr anregend finde. Aus einer Anregung entstanden - gleichwohl in eine andere Richtung als Ihr Beitrag zielend - ist folgender Gedankensplitter:<br />
Könnte man den Menschen - in Analogie zu dem von Ihnen dargestellten Begriff des Luxurierens - als luxuriertes Tier bezeichnen? Der Mensch, evolutiv in einer Linie mit dem Tier, geht gleichwohl mit seinem Erscheinen über das Tiersein hinaus. Er entwächst dem Tiersein kraft Fülle und Überfülle. In einer über Anderes und Fremdes ausholenden Weise, auf Kosten seiner Umwelt, macht er sich diese zu eigen und wird erst dadurch zu dem was er ist - ein Mensch.<br />
Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.<br />
P. Krüger</p>
<p>Lieber Philipp Krüger,<br />
das ist ein bündiger und meines Erachtens richtiger Gedanke. Nicht umsonst nennt Nietzsche gelegentlich den Menschen den &#8220;Überaffen&#8221;.<br />
Auch Ihnen: einen schönen Tag.<br />
Hartwig Schmidt</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von gegebenenfalls zu Gewissen - anders als ein innerer Gerichtshof</title>
		<link>http://hartwigschmidt.name/2009/06/14/gewissen-anders-als-ein-innerer-gerichtshof.html#comment-2281</link>
		<dc:creator>gegebenenfalls</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 17:06:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://hartwigschmidt.name/?p=656#comment-2281</guid>
		<description>[...] ... Bitte schaut es euch an und gibt gegebenenfalls einen Kommentar ab, es sei nur gesagt das ...Hartwig Schmidt - Berliner Philosoph Gewissen - anders als ...Gewissen - anders als ein innerer Gerichtshof. Kategorie: Allgemeines Hartwig Schmidt ... befragen, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &#8230; Bitte schaut es euch an und gibt gegebenenfalls einen Kommentar ab, es sei nur gesagt das &#8230;Hartwig Schmidt - Berliner Philosoph Gewissen - anders als &#8230;Gewissen - anders als ein innerer Gerichtshof. Kategorie: Allgemeines Hartwig Schmidt &#8230; befragen, [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von wo kann ich zu Das Element des Raumes</title>
		<link>http://hartwigschmidt.name/2010/03/08/das-element-des-raumes.html#comment-2273</link>
		<dc:creator>wo kann ich</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 09:48:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://hartwigschmidt.name/?p=864#comment-2273</guid>
		<description>"Aber gibt es denn in der Tat auch eine zeitliche Ausdehnung? Die Rede von ihr mutet genauso plausibel an wie..." - danke! *g*</description>
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		<title>Kommentare von Dr. G. Glaser zu Publikationen</title>
		<link>http://hartwigschmidt.name/publikationen#comment-1950</link>
		<dc:creator>Dr. G. Glaser</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 16:18:46 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Schmidt, zur Zeit lese ich Ihr Buch über Zeit und Nichts, mit großem intellektuellen Vergnügen und weil ich dabei ständig auch an meine eigenen Überlegungen in Richtung Nachdenken, Glauben und Gott und die Welt mitdenke, bereitet es mir viele Stunden des intensiven Überlegens. Also zunächst ein Danke. Bei manchen Dingen bin ich unsicher im Verstehen und hoffe aber, dass der zweite und dritte Teil gerade in den Erwiderungen zu einzelnen Philosophen noch einiges klären wird. Aus Ulm herzliche Grüße in dieser so oftmals denkarmen Zeit, G. Glaser</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Schmidt, zur Zeit lese ich Ihr Buch über Zeit und Nichts, mit großem intellektuellen Vergnügen und weil ich dabei ständig auch an meine eigenen Überlegungen in Richtung Nachdenken, Glauben und Gott und die Welt mitdenke, bereitet es mir viele Stunden des intensiven Überlegens. Also zunächst ein Danke. Bei manchen Dingen bin ich unsicher im Verstehen und hoffe aber, dass der zweite und dritte Teil gerade in den Erwiderungen zu einzelnen Philosophen noch einiges klären wird. Aus Ulm herzliche Grüße in dieser so oftmals denkarmen Zeit, G. Glaser</p>
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