<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="WordPress/2.6.5" -->
<rss version="0.92">
<channel>
	<title>Hartwig Schmidt - Berliner Philosoph</title>
	<link>http://hartwigschmidt.name</link>
	<description>Blog - Über mich - Publikationen</description>
	<lastBuildDate>Sun, 25 Jul 2010 15:00:50 +0000</lastBuildDate>
	<docs>http://backend.userland.com/rss092</docs>
	<language>en</language>
	
	<item>
		<title>Debrahlee Lorenzana und die normative Vermittelmäßigung</title>
		<description> Foto:  Credit: Saswat Pattanayak
Das ist die Frau, deren Schicksal für eine neue Stufe der abendländischen Vermittelmäßigung stehen könnte.
Seit vielen Jahrhunderten läuft innerhalb der abendländischen Kultur ein Prozeß der methodisch bewußten Vermittelmäßigung. Das theoretische Programm dafür hat Aristoteles mit seiner Tugendlehre vorgegeben. Bei allen menschlichen Dispositionen, heißt es dort, ...</description>
		<link>http://hartwigschmidt.name/2010/07/25/debrahlee-lorenzana-und-die-normative-vermittelmasigung.html</link>
			</item>
	<item>
		<title>Rückfall in die Prämoderne</title>
		<description>
Moderne Gesellschaften und Staatswesen geben sich an mehreren Merkmalen zu erkennen. Eines dieser Merkmale: das Gewaltmonopol des Staates. Bestimmte Organe des Staates sollen zum Schutz der Staatsbürger, zur Wahrung von Recht und Gesetz bewaffnet sein, die Masse der Staatsbürger jedoch soll in der Regel nicht bewaffnet sein.  Das gehört unveräußerlich ...</description>
		<link>http://hartwigschmidt.name/2010/06/29/ruckfall-in-die-pramoderne.html</link>
			</item>
	<item>
		<title>Materie und Kraft</title>
		<description>

 
Aristoteles versucht ein Phänomen metaphysisch auszuzeichnen und zu begreifen, das er durchgängig „hyle" nennt. Urtümlich bedeutet das griechische Wort „hyle" auch Nutzholz. Mit dieser Ausgangsbedeutung konnte es - in einem übertragenen Sinne - etwas viel Umfassenderes als Nutzholz bezeichnen. Cum grano salis konnte es dasjenige bedeuten, aus  dem etwas ...</description>
		<link>http://hartwigschmidt.name/2010/06/16/materie-und-kraft.html</link>
			</item>
	<item>
		<title>Craig Venter spielt nicht Gott</title>
		<description>

 
Der jüngste Erfolg von Craig Venter auf dem Arbeitsfeld der „synthetischen Biologie" verführte diverse Journalisten zu reichlich törichten Einschätzungen. Venter hätte „künstliches Leben" erzeugt, heißt es, oder doch wenigstens „künstliches Erbgut"; Venter würde  „Gott spielen", die Rolle eines Schöpfers spielen; Venter habe etwas „kreiert", einen „künstlichen Einzeller" nämlich, das ...</description>
		<link>http://hartwigschmidt.name/2010/05/24/craig-venter-spielt-nicht-gott.html</link>
			</item>
	<item>
		<title>Streitpunkt &#8220;Rassen&#8221;</title>
		<description> 
 
Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat im April dieses Jahres erneut vorgeschlagen, den Begriff „Rasse" aus dem Grundgesetzt zu streichen. Begründet wird das in einer Publikation des Instituts zusammenfassend mit zwei Argumenten: Erstens suggeriere der Gebrauch des Begriffs, „daß es unterschiedliche menschliche Rassen gebe", während es in Wirklichkeit, ...</description>
		<link>http://hartwigschmidt.name/2010/05/15/streitpunkt-menschliche-rassen.html</link>
			</item>
	<item>
		<title>Andreas Brenner: Leben</title>
		<description>

 
Andreas Brenner hat ein sehr lesenswertes Buch über das Leben geschrieben. Er gehört zu den wenigen deutschen Philosophen, die - wenn sie über die Natur philosophieren - mit den Naturwissenschaften selbstbewußt umgehen. Durchaus ein Kenner der einschlägigen naturwissenschaftlichen Theorien, ist er zugleich erfolgreich darum bemüht, diesen Theorien gegenüber einen ...</description>
		<link>http://hartwigschmidt.name/2010/04/30/andreas-brenner-leben.html</link>
			</item>
	<item>
		<title>Das stoische Selbst ist noch nicht Subjekt</title>
		<description>
 Was ist ein Subjekt? Das Selbst als Substanz und die Substanz als Selbst; das Selbst, das zugleich Substanz wird. Genau dies wird und ist das stoische Selbst noch nicht. Die Seele, als welche das stoische Selbst sich vornehmlich versteht, besteht nicht substantiell, sondern an etwas. Denn sie ist ein ...</description>
		<link>http://hartwigschmidt.name/2010/04/27/das-stoische-selbst-ist-noch-nicht-subjekt.html</link>
			</item>
	<item>
		<title>Substanz</title>
		<description>

 
Der Gebrauch des Begriffs „Substanz" folgt zwei verschiedenen Übersetzungstraditionen. Der einen Tradition zufolge bildet „Substanz" bzw. die (von dem  römischen Rhetoriker Quintilian geschaffene) lateinische Vorgängerlautung „substantia" direkt das Pendant zu dem griechischen  Wort „ousia", das vor allem Aristoteles ausführlich expliziert hat, insbesondere in seiner Kategorienschrift und Metaphysik. „Substantia" = ...</description>
		<link>http://hartwigschmidt.name/2010/03/27/substanz.html</link>
			</item>
	<item>
		<title>Das Element des Raumes</title>
		<description>

 
Das Element des Raumes ist die Ausdehnung. Um es möglichst bündig zu formulieren: räumlich = in extensio. Aber wie hat man die Ausdehnung zu begreifen?
Das belassende Differieren und Wiederholen macht die Ausdehnung aus. Und was meint wieder der unvertraute Ausdruck „das belassende Differieren und Wiederholen"? Er meint etwas, das ...</description>
		<link>http://hartwigschmidt.name/2010/03/08/das-element-des-raumes.html</link>
			</item>
	<item>
		<title>Luxurieren als metaphysische Denkfigur</title>
		<description>Die Neuplatoniker prägten eine markante Denkfigur. Plotin, der die Schule des Neuplatonismus begründete und von ca. 205 bis ca. 270 lebte, hat diese Denkfigur kreiert. Erstmals  bot er sie bei dem Versuch auf, die urtümliche Genese des Alls zu begreifen. Daß alles aus Einem hervorgegangen sein muß, war ihm ...</description>
		<link>http://hartwigschmidt.name/2010/02/10/luxurieren-als-metaphysische-denkfigur.html</link>
			</item>
</channel>
</rss>
